Der NPC entwickelt sich

Und weitere wichtige Schritte für den ersten Prototypen der KI sind  getan: Die Bedürfnisse steigen mit der Zeit wieder, so dass der NSC mit der Zeit wieder hungrig, durstig etc. wird. Er findet auch in dieser Welt, auch langfristig spielend seinen Weg, geht arbeiten und damit Geld verdienen, kauft ein, isst, trinkt, schläft. Und die Rückwirkung der Erfüllungsgrade der Bedürfnisse auf die Entwicklung des NSCs, genauer gesagt auf die aus der Motivationsebene übermittelten Gewichtungen der Bedürfnisse der fünf Motivationsklassen ist nun implementiert. Der NPC, der es ja wie gesagt gut schafft, seine physiologischen Bedürnisse auch langfristig gestillt zu halten, arbeitet sich so langsam über die Sicherheitsbedürfnisse zu den sozialen Bedürfnissen (noch nicht umgesetzt) hoch:

Gewichte Motivationsklassen

Gewichte Motivationsklassen

Es ist wohl an der Zeit für eine kurze Zusammenfassung der bisherigen Fortschritte. Also bisher  implementiert ist:

  • Der NSC entscheidet sich für eine jeweils nächste durchzuführende Handlungsoption anhand von empfundenen Bedürfnissen, die sich jeweils zusammen setzen aus dem Erfüllungsgrad des Bedürfnisses und der Gewichtung der Motivationsklasse des Bedürfnisses.
  • Er entscheidet sich dabei immer für die Handlungsoption, von der er die bestmögliche Befriedigung aller empfundenen Bedürfnisse erwartet.
  • Zu Beginn der Simulation sind keinerlei Erwartungen vorgegeben, der NSC formt seine Erwartungen an eine Handlungsoption einzig und allein aus seinen bisherigen Erfahrungen mit der Durchführung der Handlungsoption.
  • Situationsebene und Umfeld werden simuliert. Für jede Handlungsoption sind Events hinterlegt, die mit gewisser Wahrscheinlichkeit durch die Ausführung einre Handlungsoption getriggert werden (der NSC hat natürlich keine Kenntnis dieser Events). Zu jedem Event sind ein Wertebereich und ein zeitlicher Abstand von der Ausführung der Handlungsoption hinterlegt. Das Event wird registriert und zu gegebener Zeit ausgeführt.
  • Wenn ein Event, dass des Erfüllungsgrad eines Bedürfnisses ändert, getriggert wird, wird die SOM (also die Erwartung des NSCs) für alle innerhalb des letzten halben Jahres ausgeführten Handlungsoptionen geändert. Dabei ist die Änderung umso größer je geringer der Zeitabstand zwischen Event und Ausführung der Handlungsoption ist.
  • Werden alle Bedürfnisse einer Motivationsklasse über einen längeren Zeitraum hin weitgehend erfüllt, so ändern sich die Gewichte der Motivationsklassen. Das Gewicht der Motivationsklasse, deren Bedürfnisse weitestgehend erfüllt sind, wird verringert und umgeschichtet auf die nächsthöhere(n) Motivationsklassen. Auch eine Rückentwicklung ist möglich.

Mein Erwartungen an den ersten Prototypen waren:

  • Der NSC soll eigenständig erkennen und nutzen, welche Handlungsoptionen für seine offenen Bedürfnisse passend sind. In anderen Worten, die SOM soll sinnvolle Werte annehmen.
  • Auch Handlungsabfolgen (wie “zum Markt gehen” -> “Brot kaufen” -> “Brot essen”) zur Befriedigung eines Bedürfnisses sollen über die SOM erkannt werden.
  • Der NSC sollte einen Lebensrhytmus finden, in denen alle einfach erfüllbaren Bedürfnisse dauerhaft weitestgehend erfüllt sind.
  • Die Gewichte der Motivationsklassen sollten sich dann entsprechend anpassen

Damit ist alles umgesetzt, was ich mir für den ersten Prototypen, die erste Phase des Teilprojektes “KI”, vorgenommen habe. In der nächsten Phase stehen dann zwei Dinge im Vordergrund: 1) umfangreiches Testing und (damit das keine Qual wird) 2) eine ansprechende und funktionale Testumgebung.

Cookie

Ich bin.. hmm, wie fange ich nun am Besten an? Mit dem Trivialen: Ich bin Cookie :) Und wie drücke ich nun am besten aus, wie ich mich in Science-O-Matics und in !∃2.0 einbringe? Vielleicht kurz zu mir: Ich habe Mathe mit einem Schwerpunkt in der reinen Mathematik studiert, nach meinem Abschluss dann ein Jährchen mal ein wenig Geld verdient in der ABAP Entwicklung, dann bin ich zurück zur Uni, habe mit einem kurzen Exkurs in die mathematische Optimierung mein Wirtschaftsmathe Diplom vollendet und mache gerade meinen Doktor in der quantitativen Forschung der Wirtschaftswissenschaften, also Optimierung auf Wirtschaftsseite, Modelle aufstellen, Algorithmen analysieren, anpassen oder entwickeln, implementieren.. Ist echt cool :D Also im Herzen Mathematikerin. Nein, Informatikerin.. Beides halt ^^ Für !∃2.0 mache ich vor allem Mathemagie und deren Umsetzung, aber auch viele andere Hintergrundmodelle. Sachen, die man in Spielen schon immer mal cool gefunden hätte.. "einfach" mal umgesetzt als eigenständiges Feature. So ist zum Beispiel die Generierung der Umwelt zum größten Teil aus meiner Feder. Hmm.. was schreibt man sonst noch in eine Vorstellung rein? Das Alter? - Vergesst es, nach dem Alter einer Dame fragt man nicht :P Hobbies? Tja, Computerspiele, wie man sich wohl denken kann ^^ Aber auch LARP, Gesellschaftsspiele und Trading Card Games, nähen und Sport würde ich dazu zählen.. Ehrlicherweise auch Shoppen, Schuhe und Klamotten ;) Ach, warum ich Cookie heiße? Das sollte schnell klar werden ohne dass ich es ausführe ;)
Posted in Code-O-Matic. Tagged with , .

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>