Des NSCs Charakter (4)..

In diesem vierten Artikel zur Charakterbildung der NSCe möchte ich die zweite Idee zur Diversifikation der Charaktere der NSCe kurz vorstellen.

Abgrenzung von anderen – manuelles Setzen von Werten

Zur Idee braucht man wohl gar nicht viel sagen – es erklärt sich schon fast von selbst. Man ändert einzelne Werte der SOM händisch. Also ändert die Erwartung, die ein bestimmter NSCer (oder im Falle von gemeinsam genutzten SOMs die darauf zugreifende Gruppe an NSCen) an eine Handlungsoption hat.

Zunächst, welche Vorteile hat diese naheliegende Möglichkeit? Sie ist in der Grundform einfach zu implementieren, natürlich kann man sich hier austoben mit UIs, die die Änderung für den Anwender leichter machen oder es erlauben ganze Gruppen von Bedürfnissen oder Optionen gleichzeitig zu ändern, aber die Grundform ist leicht zu implementieren. So leicht, das bis auf UIs und Sicherheits- und Konsistenzchecks eigentlich nichts zu tun ist – wir reden hier über einfache Änderungen in Datenbankwerten. Gleichzeitig schätze ich diese Eingriffsoption als recht unproblematisch ein. Self-organizing Maps sind einigermaßen robust, die Änderungen werden den NSCer dazu verleiten, einige Entscheidungen zu treffen, die er sonst nicht getroffen hätte, aber die neuen Erfahrungen werden den gesetzten Wert langsam wieder zum real eintretenden Wert zurück bringen. Das ist schließlich Teil der Schönheit von selbstlernenden Systemen – sie lernen selbst und merken auch, wenn einmal gefasst Erwartungen zu revidieren sind. Ein weiterer Vorteil dieser Möglichkeit ist, dass Änderungen kurzfristig möglich sind. Sie bedarfen keiner langen Vorbereitungszeit und sind sofort nach Ausführung aktiv.
kurzfristig möglich

Leider hat diese Möglichkeit auch große Nachteile. Zunächst einmal missfällt mir ganz massiv, dass sie so unsauber ist. Wir greifen hier hart in ein funktionierendes System ein, direkt von innen, zunächst einmal ohne dass diese Änderung irgendwie reflektiert, was der NSCer wirklich erlebt hat. Ein weiterer Nachteil ist die Kehrseite eines der Vorteile von oben: Die Änderungen sind nicht bleibend, das System wird von alleine wieder Werte finden, die plausibler im aktiven Umfeld scheinen. Also eignet sich diese Möglichkeit nicht, um langfristig Systemfehler zu beheben – derselbe Fehler wird immer wieder und wieder auftreten. Dann kann es manchmal schwer sein, das richtige Maß an Änderung zu finden, um den gewünschten Effekt zu erzielen. Wenn wir diese Möglichkeit mit geringem Programmieraufwand abfackeln wollen, heißt das gleichzeitig dass die Werte einigermaßen unangenehm zu pflegen sein werden. Klar, eine kleine UI ist ohne großen Aufwand drin, aber Einzelwerte zu pflegen in einer riesigen SOM kann zeitaufwendig und nervig werden.

Also, welche Anwendungsmöglichkeiten sehe ich für diese Eingriffsoption? Allgemein ist es glaube ich ein guter Weg für sofortige, kurzfristige, nicht bleibende Änderungen, also Hot Fixes (um bestimmte Werte im Schach zu halten bis eine langfristige Lösung umgesetzt ist) oder auch um Storyelemente schnell umzusetzen – zum Beispiel um traumatische Erfahrungen zu simulieren.

Cookie

Ich bin.. hmm, wie fange ich nun am Besten an? Mit dem Trivialen: Ich bin Cookie :) Und wie drücke ich nun am besten aus, wie ich mich in Science-O-Matics und in !∃2.0 einbringe? Vielleicht kurz zu mir: Ich habe Mathe mit einem Schwerpunkt in der reinen Mathematik studiert, nach meinem Abschluss dann ein Jährchen mal ein wenig Geld verdient in der ABAP Entwicklung, dann bin ich zurück zur Uni, habe mit einem kurzen Exkurs in die mathematische Optimierung mein Wirtschaftsmathe Diplom vollendet und mache gerade meinen Doktor in der quantitativen Forschung der Wirtschaftswissenschaften, also Optimierung auf Wirtschaftsseite, Modelle aufstellen, Algorithmen analysieren, anpassen oder entwickeln, implementieren.. Ist echt cool :D Also im Herzen Mathematikerin. Nein, Informatikerin.. Beides halt ^^ Für !∃2.0 mache ich vor allem Mathemagie und deren Umsetzung, aber auch viele andere Hintergrundmodelle. Sachen, die man in Spielen schon immer mal cool gefunden hätte.. "einfach" mal umgesetzt als eigenständiges Feature. So ist zum Beispiel die Generierung der Umwelt zum größten Teil aus meiner Feder. Hmm.. was schreibt man sonst noch in eine Vorstellung rein? Das Alter? - Vergesst es, nach dem Alter einer Dame fragt man nicht :P Hobbies? Tja, Computerspiele, wie man sich wohl denken kann ^^ Aber auch LARP, Gesellschaftsspiele und Trading Card Games, nähen und Sport würde ich dazu zählen.. Ehrlicherweise auch Shoppen, Schuhe und Klamotten ;) Ach, warum ich Cookie heiße? Das sollte schnell klar werden ohne dass ich es ausführe ;)
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