Projekte

Im Projekt !∃2.0 (nonexistent2.0) wollen wir Ideen, Gedankenspiele, also Dinge, die noch nicht existieren, real werden lassen. Also so real, wie es für eine Gruppe (hoffentlich liebenswerter) Spielefans sein muss: es existiert in der virtuellen Welt. Uns ist prinzipiell bewusst, dass diese Dinge dann trotzdem nicht wirklich existieren, wir sie also von einer Stufe der Nichtexistenz auf eine zweite (etwas greifbarere) Stufe der Nichtexistenz heben (daher der Name ;)) Das ist aber noch lange kein Grund, die Generierung der Morphologie eines Baumes zu unterlassen, weil man ja auch einfach einen Baum pflanzen könnte und dem beim Wachsen zuschauen kann… Oder keine schicke Nase zu modellieren, weil man selber eine hat… Nein, nein… Das ist also der Plan. Wo dieser uns mit diesem Projekt hinführt, das wissen wir selber noch nicht so genau. Wir haben da eine grobe Idee, die ein bisschen etwas zu tun hat mit der Möglichkeit, mit einem Charakter und ein paar Freunden in einer virtuellen Welt herumzulaufen und sehr viel zu tun hat mit lauter tollen Sachen, die hoffentlich viel Freude bereiten :)

Prototype test run: first generated tree TorqueDas erste Feature, das hoffentlich viel Freude bereitet, ist die Generierung der Umwelt. Hier werden alle großen Pflanzen generisch erzeugt. In einer Simulation wird ermittelt, wo welche Pflanze wie viel wächst, auch die Wuchsform wird entsprechend (Richtung Lichtquelle, ohne Schnitt zu anderen Ästen desselben oder anderer Bäume) ermittelt und gespeichert. Gespeichert in einer Datenbank, aus der ein dafür geschriebenes Python Skript für Blender diese auslest und in Blender dazu ein entsprechendes Model erzeugt, dieses kann dann in der Engine angezeigt werden. Der erste vollständige Prototyp dazu steht und freut sich über ein wenig Interesse an Aspenkten der Wirkweise (zum Beispiel über die Auswertung der Umweltfaktoren) oder an den Ergebnissen (in Bild und Video).

cookie_avatarDas zweite bereits umgesetzte Feature ist eine KI für das Verhalten der NSCe. Dabei geht es nicht um sehr kurzfristige Entscheidungen wie Entscheidungen auf dem Kampffeld, sondern um überlegte Entscheidungen. Darum, dass jeder NSC ein Leben hat, Gründe, morgens aufzustehen, Gründe, sich zu verhalten wie er es tut. Um das zu erreichen braucht ein NSC wohl erst einmal Ziele, und diese werden ermittelt mit Hilfe der Maslowschen Bedürfnispyramide. Aus offenen Bedürfnissen und ihren Gewichtungen ermittelt sich die empfundene Bedürfnisse. Mit Hilfe einer SOM ermittelt er dann die Handlungsoption, die ihm der Erfüllung dieser Bedürnisse am nächsten bringt. Das Ganze tut sich schon ganz gut aus – und bald freut es sich auf Tester von außerhalb :)

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